Österreich führt nach der Dressur

Es war heute ein witterungsmäßig ein Dressurtag zum Einrahmen in Kronenberg. Die Jury und das zahlreiche Publikum bekamen einige hervorragende Darbietungen auf dem Viereck zu sehen. Team Österreich zeigte sich von seiner Seite mit dem Sieg durch Rudolf Pirhofer und der zwischenzeitlichen Führung im Nationenpreis. Deutschland belegt nach der Dressur Platz fünf.

Der erste Fahrer, der heute die 50-Punkte zu knacken vermochte, war der Franzose Renauld Vinck. Sein Ersatzpferd Lanzaro zog die Kutsche leichtfüßig zu der zwischenzeitlichen Führung mit 47,58 Strafpunkten. Damit lag er bis kurz vor Schluss in Front.

Die deutschen MannschaftsfahrerInnen Dieter Lauterbach (54,14) und Jovanca Kessler (56,91) landeten im gehobenen Mittelfeld mit guter Perspektive für den morgigen Marathon. Vor allem Kessler hätten viele der Zuschauer bessere Dressurpunkte gegeben, die Jury sah es jedoch etwas anders. Zum Ende des Tages stieg die Spannung noch einmal an. Der Pole Bartolomiej Kwiatek stellte sein Pferd Sonet sehr gekonnt vor und wurde mit 49,45 Strafpunkten belohnt. Unmittelbar danach fuhr der elegante Galen V, vorgestellt von der Belgierin Laure Philippot, ins Viereck ein. Bis auf kleinere Fehler absolvierte das Gespann eine Dressur, die nach dem Geschmack aller Zuschauer war, für die sie verdientermaßen 48,06 Strafpunkte erhielt.

Die niederländischen Fans waren natürlich sehr gespannt, als ihre Favoritin Saskia Siebers einfuhr. Ihr erfahrenes Pferd Axel zeigte sich bis auf einen Aussetzer im Mitteltrab abgeklärt und bescherte seiner Fahrerin und dem niederländischen Team mit 47,63 Strafpunkten Platz drei.

Der Österreicher Rudolf Pirhofer setzte als drittletzter Starter dann noch einen drauf. Sein Schimmel Bambucca lief eine gute Aufgabe. Obwohl seine Anlehnung nicht so konstant war wie bei Lanzaro und Axel, waren seine Gänge sehenswert. Das überzeugte die Richtergruppe, die ihn mit 46,73 auf Platz eins platzierte. Damit übernahm Team Österreich auch die vorläufige Führung im Nationenpreis, da Teamkollegin Marisa Rössler am Vortag mit 50,57 bereits gut vorgelegt hatte.

Renauld Vinck ist jetzt Zweiter, vor Saskia Siebers. Im Nationenpreis liegen die Niederlande auf Platz zwei, vor Polen.

Morgen steht der Marathon auf dem Programm mit acht technischen Hindernissen für die Einspänner und sechs für die Para-Fahrer. Um 8.30 Uhr geht das erste Gespann, Gefahren von der Niederländerin Ans Van der Velden-Rijkers, auf die A-Strecke.

News bericht von Hoefnet offiziellen Medienpartner von WM Kronenberg 2018

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