Deutsches Para-Team vorläufig auf Platz zwei

Titelverteidiger Heiner Lehrter (Ibbenbüren) fuhr eine sehr ansprechende Dressuraufgabe. Routiniert und gekonnt reihte er die einzelnen Lektionen aneinander, wobei sein Fuchs-Pony Dashwood gut vorwärts war und fließende Übergänge zeigte. Ein gutes Ergebnis von 45,94 war der Lohn. Lehrter führte lange Zeit, bis der Niederländer Jacques Poppen das Feld von hinten aufrollte.

Schwierige Wahl wendete sich zum Guten

Poppen fährt bei dieser WM sein Nachwuchspferd Anniek, das sich mittlerweile vor seinem Erfolgspferd PP nicht mehr zu verstecken braucht.  Die Stute tanzte durch die Aufgabe und zeigte spektakuläre Trabverstärkungen. Alle Richter sahen Poppem auf Platz eins. Ergebnis: 37,78 Strafpunkte. ‘Ich habe meine Dressur genossen,’ strahlte Poppen. ‘Ich bin unheimlich stolz auf mein Team und Pferd.’

Top-Ergebnis

Am Ende des ersten Wettkampftages waren die Grade II-Teilnehmer an der Reihe, wobei die gezeigten Leistungen zunächst nahezu gleich bewertet wurden. Alexandra Röder stellte ihre schicke Stute Partitur 7 in einer ansprechenden Dressuraufgabe vor, die mit 50,50 Strafpunkten bewertet wurde

Als die Titelverteidigerin Francisca den Elzen ins Viereck einfuhr, regnete es wie aus Eimern. Das beeindruckte sie aber keineswegs. Konzentriert fuhr sie mit Albrecht’s Hoeve’s Lars eine phantastische Aufgabe. Eine tolle Anlehnung und schöne Verstärkungen brachten ihr den Sieg in dieser ersten Prüfung ein. Außer Francisca kam niemand unter 50 Strafpunkte, sie aber legte mit 39,69 ordentlich vor im Hinblick auf den Marathon am Samstag.

Mit diesen beiden Dressurergebnissen führen die Niederlande im Nationenpreis vor Deutschland.

News bericht von Hoefnet offiziellen Medienpartner von WM Kronenberg 2018

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Deutsches Para-Team vorläufig auf Platz zwei

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